Bayernlandtag



Der Arbeitsplatz im Bayerischen Landtag





Blick vom Plenarsaalvorraum auf die Maximilianstraße

Der Hauptarbeitsplatz ist selbstverständlich das Maximilianeum in München, natürlich ist aber, neben dem Büro im Allgäu und dem zweiten direkt im Parlamentsbereich, für eine bayerische Abgeordnete natürlich auch ganz Bayern Arbeitsplatz.

Das heißt, dass man sehr viel per Bahn und Auto, aber auch per Flugzeug, unterwegs ist, sei es zu Ortsterminen, Sitzungen (auch in Berlin), für Berichterstattungen im Falle von Petitionen oder auch zu offiziellen Veranstaltungen, nicht zu vergessen und nicht unerheblich auch die Parteiarbeit und ehrenamtlichen Tätigkeiten wie z.B. dem BRK-Vorsitz im Oberallgäu.

Das Maximilianeum selbst gehört mit zu den schönsten Gebäuden Münchens, das besondere Flair in diesen geschichtsträchtigen Mauern hat schon etwas besonderes. An fast jeder Wand findet man zudem wunderschöne, alte Kunstwerke.

Und der Blick aus dem Maximilianeum hinaus über die prachtvolle Maximilanstrasse auf die unterhalb liegende Hauptstadt München gehört mit zu den schönsten, die man sich vorstellen kann.

Gegessen wird, sofern man sich im Maximilianeum befindet und überhaupt Zeit dafür bleibt, meist im Landtagsrestaurant, allerdings wird die Essenspause dann meistens wieder genutzt, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.


Sitzplatz von MdL Heidi Lück im Plenarsaal in der 14. Wahlperiode

Vollversammlung im Plenarsaal
links an der Wand die "Seeschlacht von Salamis"

In regelmäßigen Abständen finden im Plenarsaal (links) die Vollversammlungen statt, ebenso wie bei Ausschusssitzungen besteht auch hier Anwesenheitspflicht.

Fehlt ein Abgeordneter, wird eine Geldstrafe fällig, übrigens gilt auch Krankheit nicht als Entschuldigungsgrund.

Die Vorhänge vor dem großen Wandgemälde im Plenarsaal werden übrigens nur sehr selten entfernt, um das Bild zu schützen.

In den jeweiligen Sitzungszimmern finden die Sitzungen der Ausschüsse und Treffen der Arbeitskreise statt. Diese Zimmer sind mit Diaprojektoren, Beamern und Video modern ausgestattet, um auch die Möglichkeit zu haben, Vorführungen, Gutachten oder sonstige, relevante Dokumentationen allen Anwesenden ausreichend präsentieren zu können.

Hier finden z.B. unter anderem auch die so genannten Anhörungen statt, auch wird sehr oft die Meinung von Experten zu bestimmten Themen eingeholt.


Sitzplatz in der 15. Wahlperiode, hier sehr gut zu
sehen nun auch die stark verkleinerte SPD-Fraktion

Ein Sitzungszimmer der Ausschüsse und Arbeitskreise

In München hat Heidi Lück zudem ein so genanntes Landtags-Appartement gemietet. Das ist ein 24 qm großes, mit Büro kombiniertes Zimmer mit Bett, kleinem Duscheraum und Kochecke. Schön an dem jetzigen Büro ist, dass es auf den grünen Innenhof geht und es dadurch vor allem auch sehr ruhig ist, nicht so schön ist, dass zum Landtag ein kürzerer Fußmarsch nötig ist, kurze Pausen zwischendurch sind also nicht möglich.

Natürlich steht auch hier eine komplette Computerausstattung, zudem ist das Büro, wie alle anderen auch direkt per Lautsprechersystem mit dem Plenarsaal verbunden, man ist also jederzeit auf dem Laufenden, was gesprochen wird, auch wenn man gerade nicht persönlich anwesend ist. Deshalb tritt auch hier nie ein Lehrlauf ein.

Neben den Zimmerpflanzen hängen sehr viele Bilder - auch selber gemalte - an den Wänden, damit es etwas gemütlicher ist, wenn mal wieder hier übernachtet werden muss, weil der Zug weg ist. Oft kann es eben aufgrund von Sitzungen oder Terminen sehr spät werden.





Geplanter Umbau des Plenarsaales ab der Sommerpause 2004

Sehr ausführliche Informationen über den Landtag.



Weitere Informationen zu einem Tagesablauf der Abgeordneten.

Weitergehende Informationen zur Person Heidi Lück.